20.11.2021: Landeslehrgang in Rhens

Am 20.11.2021 findet in Rhens ein Landeslehrgang des Jiu-Jitsu Verbanedes Rheinland-Pfalz mit dem Schwerounkt Kombat Silat statt.
Die Referenten sind:

  • GM Antonio Di Salvo
  • GM Andrea Capizzi


14./15.03.2020: Int. Techniklehrgang Otterbach

Am 14. und 15.03.2020 findet in Otterbach der 30. Internationale Jiu Jitsu Lehrgang in Otterbach statt.

Die Referenten sind:

  • Josef Djakovic, 9. Dan Jiu Jitsu, Präsident DJJB
  • Leslie Ottoey, 9. Dan Jiu Jitsu, Belgien, Mitglied der UNJJ
  • Gerhard Jung, 8. Dan Jiujitsu-Karate
  • Andreas Güttner, 6. Dan Ju Jutsu Do
  • Dai-Sifu Martin Hofmann, Großmeister Wing Chun und Escrima

Weitere Details in der Ausschreibung.


Bericht zum 1. Landes-Techniklehrgang 2020: NECOPA meets Jiu Jitsu

Als am 18.01.2020 um 9.00 Uhr morgens, die Turnhallentüren im idyllischen Kastellaun öffneten, war nicht jedem Teilnehmer klar, welche neuen Eindrücke und Erfahrungen auf ihn oder sie zukommen würden.

Am vorletzten Januarwochenende richtete die DEBAG e.V. (Deutsche Balintawak Arnis Group e.V.) unter der Schirmherrschaft ihres Dachverbandes, der DJJU (Deutsche Jiu Jitsu Union), in der Turnhalle der Integrierten Gesamtschule Kastellaun, ihren ersten Landestechniklehrgang aus.

Bereits Ende März des vergangenen Jahres wurde Kastellaun, eine Kleinstadt in der idyllischen Mittelgebirgslandschaft des Hunsrücks im Rhein-Hunsrück-Kreis/Rheinland-Pfalz gelegen, aufgrund der Ausrichtung der 26. Deutschen Meisterschaft im philippinischen Stockkampf nach den Regeln der GSBA, zum Zentrum für Kampfsportinteressenten der philippinischen Kampfkünste. Und erneut wurde aus gegebenem Anlass, die kleine Gemeinde, für einen weiteren Tag zum Treffpunkt für Kampfsportler aus der Region.

Die angemeldeten 40 Teilnehmer der unterschiedlichen Kampfsportarten, darunter Tae-Kwon Do, Jiu Jitsu und Necopa, aus insgesamt drei Bundesländern kommend, scheuten keine Mühen, um einen interessanten und lehrreichen Tag zu erleben. Das Interesse an neuen Lerninhalten stellte eine große Motivation dar. Neben Klaus Schmidt 4. Dan Jiu Jitsu und 3. Dan Modern Arnis und Chiefinstruktor Ulrich Hüster (NECOPA) zählte auch Großmeister Alexander Knopf (NECOPA) zu den Referenten des Lehrgangstages.

Gegen 10.00 Uhr begann, nach einer herzlichen Begrüssung der Teilnehmer durch die Veranstalter, die ersehnte erste Trainingseinheit. Bereits beim gemeinsamen Aufwärmetraining war die gute Laune und das Interesse am Kampfsport, den Teilnehmenden anzumerken. In den folgenden zwei Stunden wurden Techniken des Jiu-Jitsu, zur Abwehr gegnerischer Faustangriffe mit daraus abgeleiteten Folgetechniken zur Gegnerüberwältigung vorgeführt und gemeinsam erlernt. Der zuständige Referent, Klaus Schmidt, erarbeitete mit den Kursteilnehmern die korrekte Ausführung der Einzeltechniken und nahm sich auch die notwendige Zeit für eine individuelle Korrektur der Lehrinhalte.

Am frühen Nachmittag übernahmen Großmeister Alexander Knopf und Chiefinstruktor Ullrich Hüster die Veranstaltung. Nach einer Demonstration der verschiedenen Konzepte des Kampfstiles „NECOPA“ (New Concept of Philippine Arnis) durch die erfahrenen Referenten, wurde es deutlich waffenbasierter. Die Begründung des Kampfstils NECOPA, dessen Wurzeln dem Balintawak erwachsen, erfolgte durch Altgroßmeister Toni Veeck und Altgroßmeister Arnulfo Mongcal im Jahr 1993.

Für einige Teilnehmer stellte die Handhabung der ca. 60 cm langen Rattenstöcke zwar eine Herausforderung dar, die jedoch von den Meisten bravurös gemeistert wurde. Einfache Angriffs- und Verteidigungstechniken, basierend auf den Grundformen des NECOPA, wurden mit Partner eingeübt und im Verlauf vertieft. Auch hier übernahmen die Referenten die Supervision und berichtigten Fehler in Form und Ausführung bereits im Ansatz.

Eine anschließende waffenlose Trainingseinheit, setzte den roten Faden fort, und ergänzte die Technikpalette um Kombinationen, die bei Verlust der Waffe Anwendung fänden.

Den letzten Teil des Lehrgangstages bildete eine Langstocktrainingseinheit, die die bereits im Einzelstocktraining des Nachmittages erlernten Techniken aufgriff und auf das Konzept des Langstocks, übertrug. Der für Manche zunächst befremdlich wirkende Umgang mit Stöcken, offenbarte jedoch keinerlei Berührungsängste unter den Teilnehmern. Es bestand vielmehr ein reges Interesse daran, die angebotene Einzigartigkeit der waffenbasierten Kampfkunst auszuprobieren und die Möglichkeit einer unkomplizierten und direkten Kommunikation mit den Referenten zu nutzen.

Nach ca. 7 Stunden intensiven Trainings konnte der erste Landestechniklehrgang durch die Veranstalter mit einem lauten “Mabuhay“ erfolgreich beendet werden. Zur Erleichterung aller verlief der Tag trotz der eingesetzten Stöcke ohne Blessuren und Verletzungen, so dass die Teilnehmer, die teilweise langen Heimfahrten, problemlos antreten konnten.

Alle Referenten zeigten sich mit dem Veranstaltungsverlauf zufrieden und bekundeten ihr gegenseitiges Interesse, der aus den Reihen der Teilnehmer geäußerten Bitte auf Wiederholung und Vertiefung der Inhalte im Rahmen von Folgeveranstaltungen zu entsprechen.

Wer jedoch keine Lust hat, bis zum nächsten Landestechniklehrgang mit NECOPA-Inhalten zu warten, der ist jederzeit in einem Probetraining an den Standorten Idar-Oberstein, Morbach, Kastellaun, Mainz, Kirn und möglicherweise auch demnächst Freiburg, herzlich eingeladen. Ab dem 01.02.2020 werden in allen Abteilungen Anfängerkurse ausgerichtet, die einen guten Einstieg in die waffenbasierte Kampfkunst, darstellen. Nähere Informationen finden sich auf der Homepage „www.necopa.de“.  

by A. K.


29.02.2020: Modern Arnis Lehrgang

Am 29.02.2020 findet in Bürstadt ein Modern Arnis Lehrgang statt.

Referent wird Meister Ingo Hutschenreuter, 6. Dan Modern Arnis, sein.

Weitere Details in der Ausschreibung.



Kampfsport Workshop des 1. Judo-Club trotz Trainer Ausfall voller Erfolg

Mit Krankmeldung eines Gasttrainers begann der Lehrgangstag für den Veranstalter zunächst mit einem Schock. Zumal das selbst gesetzte Ziel des regelmäßig laufenden Kampfsport Workshops ist, Plattform zum kooperativen Austausch unterschiedlicher Stilrichtungen zu sein. Neben Lapunti Arnis, Grappling und Jiu-jitsu sollte die 27. Auflage des Events den Teilnehmern die Gelegenheit bieten, Wing Tsun als erste Trainingseinheit des Tages kennen zu lernen oder die bislang erlangten Kenntnisse in dieser Sparte zu vertiefen.

„Die Veranstaltung hat sich in vielen befreundeten Dojo’s erfreulicher Weise als fest eingeplanter Termin etabliert“, berichtet Klaus Schmidt, der die Lehrgangsreihe 2005 ins Leben gerufen hat. „Unter den Teilnehmern befanden sich auch dieses Mal glücklicherweise einige erfahrene Trainer, deren Leistungen ich sehr schätze.  So hatte ich die Qual der Wahl, welchem der vertrauten Trainerkollegen ich die frei gewordene Trainingszeit anbieten sollte“, so der Organisator weiter.

Die Wahl fiel letztlich auf einen jungen Nachwuchstrainer aus dem Bereich Jiu-jitsu, der sich bereits im Fokus von Klaus Schmidt befand, der neben seinem Trainerjob beim 1. Judo-Club als Lehr- und Prüfungsreferent im Jiu-jitsu Landesverband engagiert ist. Der aus Mainz angereiste Erik Stadl zeigte sich erfreut über das in ihn gesetzte Vertrauen und benötigte nur kurze Überlegungszeit um sich bereit zu erklären die frei gewordene Trainingseinheit zu übernehmen. Nachdem sich dann noch der in Frankfurt unterrichtende Trainer Michael Lim bereit erklärte seine Trainingseinheit zeitlich nach vorne zu verlegen um dem Neuzugänger im Referenten Team etwas Vorbereitungszeit zu generieren, konnte der Lehrgang mit nur minimal Verzögerung beginnen.

Da viele der Lehrgangsteilnehmer bereits bei früheren Veranstaltungen mit von der Partie waren und sich so bereits ein Bild von der guten Qualität des Trainingsangebotes machen konnten, ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Programmänderung von den angereisten  Sportlern entspannt aufgenommen wurde.

Anstelle einer waffenlosen Selbstverteidigung im Nahbereich wurde der Lehrgang schließlich mit Lapunti Arnis begonnen dessen Fokus im Bereich Stock gegen Stock liegt. Der von den Philippinen stammende Trainer Michel Lim zog die Teilnehmer aus neun differierenden Kampfsportstilen schnell in seinen Bann und begeisterte mit seiner Leidenschaft für seine philippinische Kampfkunst. Erik Stadl nutzte im Anschluss die geschenkte Gelegenheit um seine Fertigkeiten im Jiu-jitsu zu präsentieren und seine Lieblingstechniken und Technikkombinationen gegen verschiedene waffenlose Angriffe zu vermitteln. Dabei kamen Verteidigungen gegen geschlagene oder getretene Angriffe gleichermaßen zum Einsatz wie Techniken gegen Angriffe mit Griffkontakt. Die körperlich anstrengendste Trainingseinheit folgt nach nur kurzer Mittagspause in Form von Grappling. Diese Wettkampfsportart beschäftigt sich überwiegend mit dem Bodenkampf und erinnert mit verändertem Regelwerk an Ringen oder den Bodenkampf im Judo. Nach dem Training von diversen Fußhebeln und Würgetechniken konnten sich die Lehrgangsteilnehmer beim so genannten Rollen mit ihren Trainingspartnern messen, was insbesondere dem Gastgeber große Freude zu bereiten schien. „Seit kurzem lerne ich bei Luca Demeco in Frankenthal Bjj und Grappling“, unterstrich der Organisator die Einladung des Trainers der Grappling Einheit.

Der veränderten Tagesordnung geschuldet zeigte sich zu letzt auch der Ausrichter flexibel und wechselte sein geplantes Jiu-jitsu Thema zu einer Art cross over über die zuvor gezeigten Stile. Klaus Schmidt, der neben seiner neuen Leidenschaft für den Bodenkampf Modern Arnis und Jiu-jitsu trainiert und unterrichtet, demonstrierte Entwaffnungstechniken gegen Angriffe mit einem Stock. Hierbei kamen gleichermaßen Entwaffnungstechniken zum Einsatz, bei denen der Stock vom Angreifer zum Verteidiger wechselt, wie Techniken bei den der Stock zu Boden fiel. Unabhängig von der Art der Entwaffnung endeten die Verteidigungsmaßnahme durch Einsatz von Hebel- und Wurftechniken für den Angreifer nicht selten am Boden liegend. Für die Selbstverteidigung irrelevant, dafür aber mit viel Begeisterung für Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Stilen, lies es sich der Gastgeber nicht nehmen, den Angreifer das eine oder andere mal in so genannten Submission Positionen aus dem Grappling zu „verpacken“.

Zum Ende des 27. Kampfsport Workshops war sich das Teilnehmerfeld, das von Anfängern mit weißen Gürtel bis zu hochgradigen Dan-Graduierungen alle denkbaren Leistungsstufen im Kampfsport abdeckte einig, dass der Lehrgang trotz widriger Ausgangsverhältnisse eine sehr gelungene Veranstaltung war. Die Trainer, insbesondere der spontane Einsatz von Erik Stadl, wurden vielfach gelobt. Die Ankündigung, dass es auch im kommenden Jahr 2020 zwei weitere Kampfsport Workshops dieser Art geben wird, wurde allseits freudig aufgenommen.  

Zur Galerie (Bilder: Simon Heidemann)


3. Kooperations-Bundeslehrgang Jiu-Jitsu an der Mainzer Universität

‚Gemeinsam mehr erreichen‘ – unter dieser Maßgabe veranstalteten die beiden größten deutschen Jiu-Jitsu-Kampfsportverbände, die Deutsche Jiu-Jitsu- Union (DJJU) und der Deutsche Jiu-Jitsu-Bund (DJJB), am Wochenende 14.-15.9.2019 bereits zum dritten Mal ihren kooperativen Bundeslehrgang in Mainz.

Der durch die Jiu-Jitsu-Abteilung des Allgemeinen Hochschulsports der Universität Mainz ausgerichtete Lehrgang fand erneut einen großen Anklang: Über 150 Kampfsportler aus dem gesamten Bundesgebiet reisten an, und vier Großmeister – Hugo Bleys (Belgien, 9. DAN Kiyoi-Jiu-Jitsu) Dipl.-Sportl. Andi Güttner (6. DAN Ju-Jutsu-Do), DJJB-Präsident Josef Djakovic (9. DAN Jiu-Jitsu) und DJJU-Vizepräsident Erik Kreiskott (6. DAN Jiu-Jitsu) – vermittelten an zwei Seminartagen in allen Bereichen der Kampfkunst ihr Können. Die gezeigten Techniken umfassten alle Bereiche des Jiu-Jitsu, welches gemeinhin als die traditions- und umfangreichste der japanischen Kampfsportarten gilt: Von Schlag- und Tritttechniken über Würfe und Gelenkhebel bis hin zu technisch anspruchsvollen Abwehrkombinationen auch gegen Waffenangriffe blieb kein Themenbereich unberücksichtigt.

Nach 6 intensiven Trainingseinheiten traten am Sonntag Nachmittag alle Beteiligten zwar erschöpft, aber durchweg begeistert den Heimweg an: ‚Die Referenten waren wieder einmal einfach Klasse‘, so die einhellige Meinung der Teilnehmer, und auch die so Gelobten zeigten sich durchweg hocherfreut über die hohe Trainingsdisziplin in den Gruppen. ‚Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei‘, so das einhellige Credo. Und dieses nächste Mal ist bereits für September 2020 in Planung und wird wieder an der Uni Mainz stattfinden, erneut bundesweit verbandsoffen für alle interessierten Kampfsportler.


Landestechniklehrgang am 26.01.2019 in Jugenheim

Der TV Jugenheim lud zum 1. Landestechniklehrgang der DJJU des Jahres 2019 ein. An dem Lehrgang nahmen 50 Jiu`kas ab 12 Jahren aus Mühlheim, Mainz, Neustadt Weinstraße, Osthofen, Marburg, Bürstadt, Lorsch und Jugenheim teil. Unter der Leitung des Landesprüfungsreferenten Klaus Schmidt wurden zum ersten Mal Weiterführungs- und Gegentechniken gelehrt. Die Teilnehmer waren von der Technickvariation begeistert und daher 4 Stunden lang mit viel Spaß und Engagement dabei.

Zur Gallerie (Bilder: Günter Daum)